Rudolf Huber - 26. März 2018, 13:23 Uhr SERVICE
Verbandskasten-Test: Preiswert kann auch gut sein
Gute Qualität muss nicht unbedingt teuer sein. Das zeigte sich bei einem Test von zehn Erste-Hilfe-Sets durch die GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) und den ACE (Auto Club Europa). Dabei bekam der billigste Verbandskasten die Note sehr empfehlenswert und avancierte zum Preis-Leistungs-Sieger, während wesentlich teurere Kandidaten durchfielen.
Gute Qualität muss nicht unbedingt teuer sein. Das zeigte sich bei einem Test von zehn Erste-Hilfe-Sets durch die GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) und den ACE (Auto Club Europa). Dabei bekam der billigste Verbandskasten die Note sehr empfehlenswert und avancierte zum Preis-Leistungs-Sieger, während wesentlich teurere Kandidaten durchfielen.
Zum Testsieger brachte es der Kasten von Pearl (8,85 Euro) dank guter Abdichtung der Außenschale, solider Verschlussteile und klar getrennter Verpackungssegmente: "Auf einen Blick ist ersichtlich, welches mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehene, sterile Verbandmaterial austauschpflichtig ist und welche unsterilen Komponenten sich weiter verwenden lassen", loben die Tester. Beim Preis-Leistungssieger von Kalff (4,99 Euro) hob ein Experte des Roten Kreuzes unter anderem die mit leicht zu erfassenden Symbolen gestaltete Innenverpackung hervor, die gleichzeitig fest in der Außenhülle sitzt.
Eine weniger positive Figur gab die gegen herausfallende Einzelteile nur unzureichend gesicherte Innenverpackung der Holthaus-Tasche (25 Euro) ab. Auf Kritik des DRK-Experten traf auch die - vermutlich durch Hitzeeinwirkung verursachte - deutlich verzogene Innenverpackung des Verbandskastens vom Typ "Tecar" (8,70 Euro), ebenfalls ein Holthaus-Produkt.
Dieser Artikel aus der Kategorie SERVICE wurde von Rudolf Huber am 26.03.2018, 13:23 Uhr veröffentlicht.
