Rudolf Huber - 26. März 2018, 13:20 Uhr SERVICE
Experten empfehlen eCall-Nachrüstung
Um die Zahl der Verkehrstoten weiter zu senken, müssen vom 31. März an neue Fahrzeugmodelle mit eCall ausgerüstet sein. Wenn der Fahrer nach einem Unfall nicht selbst einen Notruf absetzen kann, übernimmt dieser automatische Notruf diese Aufgabe.
Um die Zahl der Verkehrstoten weiter zu senken, müssen vom 31. März an neue Fahrzeugmodelle mit eCall ausgerüstet sein. Wenn der Fahrer nach einem Unfall nicht selbst einen Notruf absetzen kann, übernimmt dieser automatische Notruf diese Aufgabe.
eCall, die Abkürzung von emergency call, ist ein automatisches Notrufsystem für Kraftfahrzeuge. Im Fahrzeug montierte Geräte sollen einen Verkehrsunfall automatisch melden und durch die schnell eingeleiteten Rettungsmaßnahmen die Zahl der Verkehrstoten senken. 2.500 Menschenleben können jedes Jahr durch den Einsatz solcher Notruf-Systeme gerettet werden, hofft die EU-Kommission. Das Gesetz gilt europaweit, betrifft aber nur neue Modelle und nicht Neuwagen. Die ARAG Experten raten daher den Inhabern von älteren Fahrzeugmodellen zur Nachrüstung. Es gibt viele Systeme, unter anderem auch Notruf-Lösungen für den Zigarettenanzünder, die zuverlässig funktionieren.
Dieser Artikel aus der Kategorie SERVICE wurde von Rudolf Huber am 26.03.2018, 13:20 Uhr veröffentlicht.
