Rudolf Huber - 18. Juli 2017, 12:15 Uhr SERVICE
EU-Projekt soll Wasserstoffantrieb fördern
Es gibt aktuell nicht nur viel zu wenige Wasserstoff-Tankstellen, um die umweltfreundliche Antriebstechnik auf die Überholspur zu bringen. Die vorhandenen Zapfanlagen sind auch noch sehr teuer und verbrauchen jede Menge Strom. Zwei Punkte, an denen das EU-Projekt mit der sperrigen Bezeichnung COSMHYC ansetzt.
Es gibt aktuell nicht nur viel zu wenige Wasserstoff-Tankstellen, um die umweltfreundliche Antriebstechnik auf die Überholspur zu bringen. Die vorhandenen Zapfanlagen sind auch noch sehr teuer und verbrauchen jede Menge Strom. Zwei Punkte, an denen das EU-Projekt mit der sperrigen Bezeichnung COSMHYC (COmbined hybrid Solution of Metal HYdride and mechanical Compressors) ansetzt. Dabei arbeiten unter Federführung des Europäischen Instituts für Energieforschung (EIFER) in Karlsruhe fünf europäische Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen an der Entwicklung von neuen, energieeffizienten Kompressionslösungen für eine kostengünstigere Betankung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen.
"Für den nachhaltigen Markterfolg der Wasserstoff-Mobilität ist eine Reduzierung der Betankungskosten von hoher Bedeutung", heißt es bei EIFER. COSMHYC-Projektkoordinator David Colomar: "Hier sind bahnbrechende Lösungen gefragt." Ziele des Projektes sind die Reduzierung der Investitions- und Betriebskosten sowie des durch den mechanischen Kompressor entstehenden Lärms. Darüber hinaus sollen die Verfügbarkeit von Wasserstofftankstellen erhöht und Lösungen für eine weniger energieintensive Wasserstoffauslieferung gefunden werden. Dazu wird aktuell ein Prototyp entwickelt, konstruiert und unter realen Bedingungen getestet.
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