Mirko Stepan - 7. März 2017, 12:51 Uhr AUTOMOBIL
Opel Insignia wird zum farbenfrohen Flaggschiff
Opel wird Teil der PSA Gruppe - das ist natürlich auch Thema auf dem Genfer Autosalon und bei der Präsentation der beiden neuen Modelle Crossland X und Insignia. Das neue Flaggschiff wird künftig zum Individualisierungs-Wunder.
Der Opel Insignia ist auf dem Genfer Autosalon (bis 19. März) in der zweiten Generation zu sehen, sowohl als Limousine als auch als Kombi-Variante. Die Neukonstruktion fährt nicht nur deutlich dynamischer und auch eleganter vor als der Vorgänger, sondern kann mit Opels IntelliLux-LED-Matrix-Licht, neuesten Assistenten und dem Online-Tool OnStar, das sogar bei der Parkplatzsuche helfen kann, um allerlei hilfreiche und sicherheitsrelevante Features ergänzt werden.
Einzigartig in dieser Fahrzeugklasse und zum ersten Mal im Angebot eines Volumenherstellers ist das neue Individualisierungs-Programm "Opel Exclusive", das ab Sommer zur Verfügung steht und auch für andere Baureihen geplant ist. Künftig werde es möglich sein, dass sich Insignia-Käufer bei der Farbwahl frei entscheiden können, verspricht Opel-Boss Karl-Thomas Neumann. Frei heißt in diesem Falle tatsächlich frei - die Opel-Farbexperten können die gewünschte Lackfarbe beispielsweise nach dem Vorbild des Lieblings-Lippenstifts der Gattin zusammenmischen.
Neben der Farbe kann der Kunde auch den Lack festlegen, also zwischen den Tri-Coat-Varianten, Metallic-Lacken und Pearl-Lackierungen mit Kristallschichten wählen. Dazu kommen neue Felgen, Polster sowie Dekorelemente.
Zum "Exclusive-Programm" gehört auch ein digitaler Showroom, der es beim Konfigurieren des Wunsch-Insignias ermöglicht, das Auto in 4K-Qualität zu sehen. Smartphone- oder Tablet-Nutzer sollen ebenfalls ihren Wunschwagen überall und jederzeit gestalten können.
Neben dem neuen Insignia ist natürlich PSA eines der wichtigen Stichworte am Opel-Stand. Opel-Chef Neumann sagt über die Möglichkeiten von Opel nach der Herauslösung aus dem GM-Konzern und dem Kauf seitens der PSA-Gruppe: "Wir haben jetzt die Chance, einen wirklichen europäischen Champion zu schaffen. Wir werden von der neuen Größe profitieren, aber auch von einer gemeinsamen Fahrzeugentwicklung und der Stärke zweier Unternehmen mit hoch motivierten und hoch qualifizierten Mitarbeitern."
Seit vier Jahren arbeiten Opel und PSA eng zusammen. Erstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist das kompakte SUV Crossland X, der Nachfolger des Opel Meriva. Er ist 4,21 Meter lang und damit 16 Zentimeter kürzer als ein Opel Astra - allerdings zehn Zentimeter höher als der Golf-Gegner. Das bringt eine höhere Sitzposition und die damit verbundene gute Übersicht mit sich. Vielleicht wird der Crossland X ja auch bald in lila-blassblau zu haben sein.
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