Ralf Loweg - 5. Januar 2017, 12:01 Uhr SERVICE
Schneeketten: Übung macht den Meister
Tief ''Axel'' hat Deutschland kräftig durcheinandergewirbelt. Autofahrer müssen sich auf spiegelglatte Fahrbahnen einstellen, und in höheren Lagen liegt eine dicke Schneeschicht. Da können oft nur noch Schneeketten helfen und für ausreichend Traktion sorgen. Doch vor dem Aufziehen sollten Autofahrer einige Dinge beachten.
Beim Kauf der Schneeketten ist darauf achten, dass sie auf die Reifen passen und auf die Reifengröße abgestimmt sind. Auch Leichtmetall- oder Zubehörräder müssen für den Schneekettenbetrieb geeignet sein. Informationen darüber liefern die Zulassungsbedingungen der Räder. Bei der Serienbereifung ist in der Regel immer eine Rad-Reifen-Kombination für Schneeketten zugelassen. Hierzu gibt die Betriebsanleitung Auskunft. Die erlaubten Dimensionen der verwendbaren Winterreifen stehen auf der Kettenverpackung. In sehr engen Radhäusern haben sich besonders feingliedrige Ketten bewährt. Damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt, sollten Autofahrer am besten die Montage der Schneeketten bei einer Trockenübung zu Hause trainieren.
In höher gelegenen Mittelgebirgen und alpinen Regionen sind im Winter auf manchen Strecken Schneeketten zwingend vorgeschrieben - auch für Allradler. Dies signalisiert ein rundes, blaues Verkehrsschild mit weißem Rand und schwarzer Schneekette, teilen die Experten vom TÜV Rheinland mit. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Straßen hinter dem Verkehrsschild zunächst noch schnee- und eisfrei sind. Wer dies missachtet, muss mit einem Bußgeld rechnen. Und ganz wichtig: Bei Schneeketten beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 50 km/h.
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