Ralf Loweg - 4. Januar 2017, 10:38 Uhr MOTORSPORT
Peugeot und Toyota vorn
Peugeot und Toyota geben zum Auftakt der Rallye Dakar das Tempo vor. Der neunmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb hat sich nach seinem Sieg auf der 2. Etappe mit dem Peugeot 3008 DKR an die Spitze der Gesamtwertung gesetzt. Auch das deutsche X-raid-Team schlägt sich gut.
Peugeot und Toyota geben zum Auftakt der Rallye Dakar das Tempo vor. Der neunmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb hat sich nach seinem Sieg auf der 2. Etappe mit dem Peugeot 3008 DKR an die Spitze der Gesamtwertung gesetzt. Der Franzose liegt allerdings nur 28 Sekunden vor Nasser Al-Attiyah (Katar), der im Toyota Hilux auf dem zweiten Tagesabschnitt über 275 Kilometer von Restiencia nach San Miguel de Tucuman in Argentinien den zweiten Platz belegte. "Natürlich genieße ich es, in dieser Position zu sein, aber die Rallye hat ja gerade erst begonnen", sagte Sebastien Loeb. Sein Teamkollege Carlos Sainz (Spanien) folgt auf Position drei vor Toyota-Pilot Giniel de Villiers (Südafrika). Nani Roma (Spanien) fährt in einem weiteren Toyota auf Rang fünf.
Gut dabei ist auch das deutsche X-raid-Team. Der Saudi Yazeed Al-Rajhi belegt mit seinem deutschen Beifahrer Timo Gottschalk im Mini John Cooper Works Rally den sechsten Platz. Sein finnischer Teamkollege Mikko Hirvonen liegt als Achter ebenfalls noch unter den Top Ten. "Die Prüfung war nicht so schön. Es gab viele Speedzones und Geradeaus-Passagen", berichtete Al-Rajhi. Er habe versucht, das Tempo hochzuhalten. "Denn wenn man auf so einer Etappe auch nur 2 km/h langsamer ist als die Konkurrenz, verliert man am Ende sehr viel Zeit." Er wolle auf den "richtigen" Dakar-Prüfungen angreifen, so Al-Rajhi: "Bei der heutigen ging es nur um Topspeed."
Die 3. Etappe führt die Rallye-Karawane nun nach San Salvador de Jujuy. Nach zwei Tagen in extremer Hitze hoffen alle Teilnehmer auf kühleres Wetter. In den vergangenen Tagen machte schwüle Hitze dem Dakar-Tross das Leben schwer. In Jujuy war es 2016 zu heftigen Regenfällen gekommen. Auch diesmal stehen einige Flussdurchfahrten auf dem Programm.
Dieser Artikel aus der Kategorie MOTORSPORT wurde von Ralf Loweg am 04.01.2017, 10:38 Uhr veröffentlicht.
