MOTOR-EXCLUSIVE

Michael Kirchberger - 23. Dezember 2016, 10:45 Uhr SERVICE

Studierende machen e-mobil

An der Hochschule Trier entwickeln Studierende seit 2014 den Protron Evolution, ein hocheffizientes Nahverkehrsfahrzeug mit Elektroantrieb, das eine Mindestreichweite von 100 Kilometer haben soll. Konzipiert ist der 2+2-Sitzer für den stadtnahen Pendlerverkehr und kürzere Überlandstrecken. Dank des konsequenten Leichtbaus kommt das Fahrzeug auf ein Gesamtgewicht von nur 550 Kilogramm.


An der Hochschule Trier entwickeln Studierende seit 2014 den Protron Evolution, ein hocheffizientes Nahverkehrsfahrzeug mit Elektroantrieb, das eine Mindestreichweite von 100 Kilometer haben soll. Konzipiert ist der 2+2-Sitzer für den stadtnahen Pendlerverkehr und kürzere Überlandstrecken. Dank des konsequenten Leichtbaus kommt das Fahrzeug auf ein Gesamtgewicht von nur 550 Kilogramm, und das einschließlich der Batterie. Den Kern bei der Entwicklung des Evolution bildet die Sicherheitszelle aus faserverstärktem Kunststoff in Monocoque-Bauweise, das nicht nur die für die Straßenzulassung (Klasse M1) notwendige Crashsicherheit gewährleistet, sondern durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe auch für eine positive gesamtenergetische Bilanz des Herstellungsprozesses sorgt.

Die Fahrwerkserprobung und Optimierung sowie die Entwicklung und Erprobung der Antriebskomponenten sind die aktuellen Fortschritte, die das Team im laufenden Semester erreicht hat. Spezialisten für E-Mobilität haben bereits Kontakt mit der Hochschule aufgenommen und versprechen sich eine schnelle Vollendung des Projekts, um in der Folge die Möglichkeiten einer Serienfertigung zu prüfen. Eingesetzt werden könnte das Fahrzeug in der Verwaltung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs und in Carsharing-Projekten.

Dieser Artikel aus der Kategorie SERVICE wurde von Michael Kirchberger am 23.12.2016, 10:45 Uhr veröffentlicht.