MOTOR-EXCLUSIVE

Mirko Stepan - 16. Dezember 2016, 10:05 Uhr SPECIALS

Die virtuelle Realität im Auto

Alle Informationen auf einen Blick und die Augen dabei immer auf die Straße gerichtet - das ist Sinn und Zweck von Head-up-Displays. Continental zeigt auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas die neueste Generation der Sicherheitstechnik. Noch besser und viel kleiner soll sie sein.

Alle Informationen auf einen Blick und die Augen dabei immer auf die Straße gerichtet - das ist Sinn und Zweck von Head-up-Displays. Continental zeigt auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas (5. bis 8. Januar 2017) die neueste Generation der Sicherheitstechnik. Noch besser und viel kleiner soll sie sein.

Das neue holografische Head-up-Display projiziert ein größeres Bild sowie alle relevanten Informationen auf die Frontscheibe. Die Technologie könne dazu beitragen, die Akzeptanz des automatisierten Fahrens zu erhöhen. Für autonom fahrende Fahrzeuge wird eine ganzheitliche Mensch-Maschine-Schnittstelle benötigt, die das Fahren zum einen sicherer und intuitiver macht und zum anderen für neue Nutzererlebnisse sorgt. Durch Augmented Reality Head-up-Displays wisse der Fahrer besser darüber Bescheid, was das Fahrzeug sieht und weiß. Dadurch könne sein Vertrauen in die Technologie des Automatisierten Fahrens signifikant erhöht werden, teilt Continental mit.

Weiterer Vorzug des neuen Systems, das Ergebnis einer strategischen Partnerschaft mit DigiLens Inc. ist, einem führenden Unternehmen in der Entwicklung von Technologien für holografische Projektionen für Anwendungen in der Automobil- und Unterhaltungselektronik: Es ist im Vergleich zu bisherigen Systemen dreimal kleiner und benötigt dadurch weniger Bauraum im Cockpit.

"Mit dieser strategischen Partnerschaft verfolgen wir das Ziel, die Augmented-Reality-Technologie in der Automobilindustrie breiter zu verteilen", erklärt Helmut Matschi, Mitglied des Vorstands von Continental und Leiter der Division Interior. "Mit der innovativen Technologie von Continental und DigiLens reichern wir das Head-up-Display an und ermöglichen es so immer mehr Fahrern, alle relevanten Verkehrsinformationen direkt vor Augen zu haben. Damit nähern wir uns der Vision vom unfallfreien Fahrer weiter an."

Dieser Artikel aus der Kategorie SPECIALS wurde von Mirko Stepan am 16.12.2016, 10:05 Uhr veröffentlicht.