MOTOR-EXCLUSIVE

Thomas Schneider - 10. November 2016, 10:57 Uhr SERVICE

Wildschäden: Nicht nur Haarwild rennt vors Auto

Unfälle mit Rehen und Wildschweinen haben im Herbst Hochkonjunktur. Jahr für Jahr mahnen Verkehrsexperten zur Vorsicht und raten zu einer Kfz-Versicherung, die auch Wildschäden abdeckt. Was viele nicht wissen: Es gibt sehr unterschiedliche Policen, die verschiedene Tierarten mit einschließen. Die gute Nachricht: Ein Komplettschutz ist kaum teurer als die Basisabsicherung.


Unfälle mit Rehen und Wildschweinen haben im Herbst Hochkonjunktur. Jahr für Jahr mahnen Verkehrsexperten zur Vorsicht und raten zu einer Kfz-Versicherung, die auch Wildschäden abdeckt. Was viele nicht wissen: Es gibt sehr unterschiedliche Policen, die verschiedene Tierarten mit einschließen.

Die verbreitete Meinung, dass eine Teil- oder Vollkasko-Police bei allen Schäden einspringt, wenn ein Tier vors Auto läuft, ist falsch. Denn der in jeder Kasko-Versicherung enthaltene Basisschutz schließt nur Haarwild - wie Rehe oder Wildschweine - mit ein, nicht aber andere Tiere wie Hunde, Katzen oder Pferde. Die gute Nachricht: Ein Komplettschutz ist kaum teurer als die Basisabsicherung.

Für kaskoversicherte Fahrzeuge steigt der jährliche Kfz-Beitrag laut dem Vergleichsportal Check24 im Vergleich zur Basis durchschnittlich nur um fünf Prozent, wenn der Wagen gegen Wildunfälle mit Tieren aller Art versichert wird. Das bedeutet konkret: Teilkasko-Versicherte zahlen in diesem Fall durchschnittlich 22 Euro und Vollkasko-Versicherte 35 Euro im Jahr zusätzlich. Einige Assekuranzen seien sogar noch kundenfreundlicher und verlangen überhaupt keinen Aufschlag. Daher lohne sich in jedem Fall ein Tarifvergleich verschiedener Anbieter.

Dieser Artikel aus der Kategorie SERVICE wurde von Thomas Schneider am 10.11.2016, 10:57 Uhr veröffentlicht.