Ralf Loweg - 10. November 2016, 10:50 Uhr MOTORSPORT
Formel E: Höhepunkt beim Klimagipfel
Motorsport und Umweltschutz - das klingt zunächst wie Feuer und Wasser. Alle denken da sofort an die brüllenden Motoren der Formel 1. Dass es auch anderes geht, das beweist die Formel E. Seit mehr als zwei Jahren ist die erste Rennserie mit rein elektrisch angetriebenen Boliden unterwegs. Ein Höhepunkt in der kurzen Geschichte der Formel E ist jetzt sicher der Auftritt im Rahmen des Klimagipfels im marokkanischen Marrakesch (12. November).
Motorsport und Umweltschutz - das klingt zunächst wie Feuer und Wasser. Alle denken da sofort an die brüllenden Motoren der Formel 1. Dass es auch anderes geht, das beweist die Formel E. Seit mehr als zwei Jahren ist die erste Rennserie mit rein elektrisch angetriebenen Boliden unterwegs. Zumeist in den Metropolen dieser Welt wie Hongkong, Buenos Aires, London oder Berlin bringen sie ihre Botschaft unters Volk. Und das kommt an. Einer der Pioniere dieser Serie ist das deutsche Team Abt Schaeffler Audi Sport.
Ein Höhepunkt in der kurzen Geschichte der Formel E ist jetzt sicher der Auftritt im Rahmen des Klimagipfels im marokkanischen Marrakesch (12. November). Es ist nicht nur das erste Gastspiel der fast lautlosen Renner auf dem afrikanischen Kontinent. Es ist auch so etwas wie ein Ritterschlag und ein Signal an die Welt. Als wolle man zeigen: Seht her, prima Klima mit Motorsport. Marrakesch ist die zweite von insgesamt zwölf Stationen in dieser Saison und das letzte Rennen vor einer rund dreimonatigen Winterpause. Nach dem Auftakt in Hongkong mit einem zweiten Platz von Abt-Schaeffler-Pilot Lucas di Grassi erwartet die Motorsport-Fans auf dem 2,9 Kilometer langen Kurs nun eine spannende Fortsetzung.
Einen beachtlichen Sieg haben die Teams schon vor dem Start eingefahren: Die Formel E ist in Marrakesch offizieller Partner der UN-Klimakonferenz, die gleichzeitig stattfindet. Das ist aber nicht die einzige Verbindung zwischen den rasenden Stromern und dem Engagement für eine saubere Umwelt. In einer fast einstündigen Reportage ist die Fahrt von Lucas di Grassi in einem Formel-E-Auto auf einem Gletscher in Grönland zu sehen. Damit soll ein Zeichen gegen die globale Klima-Erwärmung gesetzt werden. Und Schaeffler hat dieses spektakuläre Projekt als Partner begleitet. Da dürften nicht nur die Motorsport-Fans staunen.
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