MOTOR-EXCLUSIVE

Ralf Loweg - 6. September 2016, 10:23 Uhr SERVICE

Kfz-Versicherung: Das sollten Autofahrer wissen

Bei der Kfz-Versicherung spielen viele Faktoren eine Rolle. Und diese ergeben dann letztlich die Typklasse. Eines hat sich über die Jahre nicht geändert: Wer unfallfrei fährt, wird belohnt.


Alle Jahre wieder: Bei der Kfz-Versicherung spielen viele Faktoren eine Rolle. Und diese ergeben dann die Typklasse. Als Faustregel gilt: Je höher die Typklasse, desto höher ist der Versicherungsbeitrag. Die Kosten für die Versicherung hängen jedoch auch vom Wohnort des in den Zulassungspapieren aufgeführten Fahrzeughalters ab. Und noch etwas sollte man wissen: Über die Postleitzahl des Wohnortes wird der zugehörige deutsche Zulassungsbezirk ermittelt, teilen die Experten von CosmosDirekt mit. Es gibt mehr als 400 Zulassungsbezirke in Deutschland.

Die Schadenbilanzen der Zulassungsbezirke werden in einen Indexwert umgerechnet, der die jeweilige Regionalklasse bestimmt. Ausschlaggebend dafür sind das Fahrverhalten der Autofahrer, die Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge und die örtlichen Straßenverhältnisse. Regionalklassen gibt es für die Kfz-Haftpflicht- sowie für die Voll- und Teilkaskoversicherung. In der Kaskoversicherung wird unter anderem die Häufigkeit von Diebstahl, Wetterschäden und Wildunfällen erfasst.

Eines hat sich über die Jahre nicht geändert: Wer unfallfrei fährt, wird belohnt. Die Jahre, in denen die Versicherung nicht in Anspruch genommen wurde, kommen dem Versicherten als sogenannter "Schadenfreiheitsrabatt" zugute. "Dadurch kann der Abschluss einer Vollkaskoversicherung günstiger ausfallen als der Beitrag zur Teilkaskoversicherung, die generell keine Schadenfreiheitsrabatte berücksichtigt", erklärt Roman Wagner von CosmosDirekt. Es sei deshalb ratsam, individuell zu prüfen, welche Versicherung - bezogen auf die Extra-Leistungen - am geeignetsten ist.

Für die Höhe der Beiträge sind unter anderem auch die Anzahl sowie das Alter der Personen, die das Auto nutzen oder die jährliche Fahrleistung ausschlaggebend. "Vergleichen lohnt sich. Mit einem anderen Tarif lassen sich bei gleichbleibenden Leistungen mitunter mehrere Hundert Euro sparen", so Roman Wagner. Zudem empfehle es sich, regelmäßig die Aktualität der bisher vertraglich zugrundeliegenden Beitragsfaktoren, etwa die Fahrzeugnutzer oder die jährliche Kilometerleistung, zu überprüfen.

Dieser Artikel aus der Kategorie SERVICE wurde von Ralf Loweg am 06.09.2016, 10:23 Uhr veröffentlicht.