Lars Wallerang - 22. März 2016, 11:11 Uhr SERVICE
Starke Fahrradreifen schützen vor "Plattfuß"
Eine Schutzeinlage für Fahrradreifen soll die Hauptursache für Zweirad-Pannen bekämpfen: den Platten. Laut Hersteller halten verstärkte Reifen selbst dem spitzen Angriff von Reißzwecken stand.
Eine Schutzeinlage für Fahrradreifen soll die Hauptursache für Zweirad-Pannen bekämpfen: den Platten. Laut Experten halten verstärkte Reifen selbst dem spitzen Angriff von Reißzwecken stand. Das Modell "Marathon Plus" von Schwalbe zum Preis von 39,90 Euro bewirbt der Hersteller selbstsicher mit dem Attribut "unplattbar".
Für Stabilität sorgt eine fünf Millimeter dicke Pannenschutzeinlage aus Spezialkautschuk unter der Lauffläche. Eine alterungsbeständige Seitenwand soll zudem die Bildung von Rissen hemmen, sogar dann, wenn der Radler mit zu wenig Luft in den Reifen unterwegs ist, was für das Gummi ja immer besonders strapaziös ist. Der Rollwiderstand verstärkter Reifen ist zwar ein wenig erhöht, gilt aber als absolut alltagstauglich. Nur bei Radrennen, wo es um Leistungswerte geht, wird der starke Reifen freilich von Nachteil sein.
Unterdessen hält der Reifen bei Schlauchlos-Systemen wie beim gängigen Autoreifen die Luft. Dafür müssen Reifen und Felge passgenau aufeinander abgestimmt sein. "Die Fertigungstoleranzen sind hier äußerst gering", sagt Stefan Scheitz, Marketingleiter beim Großhändler Sport Import, der schlauchlostaugliche Felgen und Zubehör der Firma Stan's No Tubes in Deutschland vertreibt. Im Reifen verhindert eine Dichtflüssigkeit, dass Luft entweicht - selbst bei Beschädigungen des Mantels. Das Mittel soll in Sekundenbruchteilen kristallisieren und selbst mehrere Millimeter große Löcher verschließen.
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