Jens Meiners/ampnet - 7. Januar 2016, 10:22 Uhr SPECIALS
CES 2016: Faradays Zukunft steckt in einem Video
Vier Elektromotoren, über 1000 PS Leistung: Mit dem Supersportwagen FF Zero 1 hat das Start-up-Unternehmen Faraday Future den Wow-Effekt eines Tesla nochmals deutlich übertroffen.
Die Fließheck-Silhouette zeichnet sich durch eigenwillige Proportionen aus; der Vorderwagen ist extrem kurz gehalten. Eine seitlich umlaufende, horizontale Linie - Exterieur-Chefdesigner Page Beermann spricht von der ,,Ufo-Linie" - soll ebenso wie die nach oben gezogenen, extrem schmalen Scheinwerfer und die präzise gezeichneten Rückleuchten für Familienähnlichkeit sorgen und das Markengesicht prägen.
Die Elektro-Plattform des FF Zero 1 ist so flexibel, dass sie problemlos als Unterbau für die Crossover-Limousine dient, die intern als FF Zero 2 firmiert, jedoch bis zum Marktstart einen anderen Namen erhalten wird. Von einer vierstelligen PS-Zahl ist dabei nicht unbedingt auszugehen: ,,Unsere Plattform funktioniert nicht nur mit vier, sondern auch mit einem, zwei oder drei Elektromotoren", sagt Beermann.
Die neue Limousine soll im Laufe des Jahres 2016 erstmals gezeigt werden; sie könnte 2017 auf den Markt kommen. Dort trifft sie auf starke Konkurrenz: In dem Segment agiert nicht nur der Tesla Model X, sondern in Zukunft auch batteriegetriebene Crossover-Modelle von Audi und Mercedes-Benz.
Und der Supersportwagen, der in Las Vegas ausgestellt wird? Er dürfte ein Solitär bleiben - auch wenn offiziell von einer möglichen Kleinserie gesprochen wird. (ampnet/jm)
Dieser Artikel aus der Kategorie SPECIALS wurde von Jens Meiners/ampnet am 07.01.2016, 10:22 Uhr veröffentlicht.
