Ralf Loweg - 2. Dezember 2015, 12:02 Uhr NEWS
VW-Chef Müller: Auto-Zukunft ist elektrisch
Die Aufräumarbeiten des Abgas-Skandals werden den Volkswagen-Konzern noch eine ganz Weile beschäftigen. Vor allem die Klärung von Kundenansprüchen und Klagen wird sich nach Einschätzung des neuen VW-Chefs Matthias Müller über Jahre hinziehen.
An dem von Müller geforderten Konzern-Umbau arbeite das Unternehmen "bereits unter Hochdruck". Die Strategie 2025 werde Mitte nächsten Jahres fertig sein. "Man kann also davon ausgehen, dass mit Beginn des Jahres 2017 alle in die richtige Richtung ziehen", sagt der VW-Chef. Und dann werde es die ersten Erfolge geben.
Ziel des neuen VW-Chefs ist es, den Konzern vom operativen Tagesgeschäft weitgehend zu befreien. Stattdessen solle sich das Unternehmen vor allem mit der Gestaltung der Zukunft auseinandersetzen, mit der Strategie und Themen der digitalen Transformation, so Müller. Größe werde kein Zweck mehr an sich sein. Müller will Volkswagen von einem Automobilkonzern in einen Mobilitätskonzern verwandeln. VW werde künftig andere Autos bauen: "Die Zukunft ist elektrisch." Wenn es nur halbwegs so laufe, wie er sich das vorstelle, dann werde dieser neue Volkswagen-Konzern sehr erfolgreich sein, betont Müller: "Erfolgreicher als je zuvor."
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