Tim Westermann - 14. Juni 2015, 12:58 Uhr MOTORSPORT
Le Mans 2015: Im Westen nichts neues
Lagerfeuer, brüllende Motoren und Scheinwerfer, die die Nacht durchschneiden - bei den 24 Stunden von Le Mans gehört diese Szenerie zum Mythos, der das Rennen auf dem Circuit de la Sarthe ausmacht.
Keine Rolle hingegen spielt Toyota. Die Hybrid-Renner der Japaner fahren aktuell sieben und neun Runden hinter dem führenden Porsche mit der Startnummer 19. Earl Bamber, Nick Tandy und Ex-Formel1-Fahrer Nico Hülkenberg sind klar auf Siegkurs. Es wäre nach dem letzten Gesamtsieg im Jahr 1998 der 17. Titel für Porsche und damit ein Anknüpfen an die früheren Erfolge. Doch bis es soweit ist, kann noch viel passieren. Le Mans birgt bis zum letzten Kilometer stets Gefahren und ist bekannt für Wendungen in letzter Minute, bis hin zu plötzlich einsetzendem Regen.
Davon weiß auch Rennlegende Hans-Joachim Stuck zu berichten. Er siegte zweimal beim Langstreckenklassiker an der Sarthe. Sein Auto damals: Porsche 962C. ,,Es war definitiv das beste Auto, das ich gefahren bin", so Stuck, der als Motorsportrepräsentant des Volkswagen-Konzerns beiden Marken die Daumen drückt. Prominent sind auch die Besucher. Martin Winterkorn ließ es sich nicht nehmen, persönlich nach dem Rechten zu schauen. Flankiert wurde der VW-Konzernboss vom Audi-Entwicklungs-Vorstand Ulrich Hackenberg. Große technische Probleme gab es bislang nicht. Zum Glück auch keine schweren Unfälle. Wir bleiben dran. (ampnet/tw)
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