Adele Moser/SP-X - 22. Mai 2015, 12:01 Uhr NEWS
Ford Mustang als Golfmobil - Stilsicher über den Rasen rasen
Die neue Golf-Klasse hat nun Ford im Programm. Verlesen? Nein. Für die Pony-Fans unter den Golfern hat ein amerikanisches Unternehmen vom aktuellen Mustang eine offiziell lizenzierte Golfcart-Version auferlegt.
Weil Etikette in diesem Sport besonders wichtig ist, will man natürlich neben hochwertiger Kleidung und teurer Ausrüstung auch mit dem passenden Gefährt über den Rasen fahren. Und davon hat das auf Golfwagen spezialisierte Unternehmen ausreichend im Programm. Zu den in den Staaten überaus erfolgreichen Pick-ups F-150 Raptor, dem Shelby GT 500, dem Shelby Cobra sowie weiteren Mobilen, gesellt sich nun die Miniaturausgabe des Ford Mustang.
Anders als das amerikanische Pony ist das kleine Gefährt kein V8-Monster, sondern wird von einer 48-Volt-Elektromaschine angetrieben. Damit kann das 425 Kilogramm schwere Golfcart über 30 Stundenkilometer schnell werden.
Und weil man auf dem Golfplatz gesehen werden will, sind Scheinwerfer, Rückleuchten, Blinker und eine Warnblinkeranlage an Bord. Außerdem gibt es gepolsterte Schalensitze, 12-Zoll-Aluminiumräder und auch Wunsch ein Soundsystem mit vier Lautsprechern und Bluetooth oder klappbare Sitze.
Der originale Mustang wird erstmals nicht über Importeure, sondern offiziell über zurzeit knapp 50 Händler angeboten. Wer am Golfcart interessiert ist, muss dieses allerdings auf eigene Kosten über den großen Teich bringen lassen. Das treibt den Preis von rund 14.780 Euro in die Höhe, ist doch hierzulande neben dem Zoll auch die Einfuhrumsatzsteuer zu entrichten. An die 40.000 Euro, die für den echten Mustang in Deutschland fällig werden, kommt man jedoch nicht heran. Wesentlich kleiner ist der Unterschied in Amerika: Dort startet der Ford Mustang bei 23.800 Dollar (21.300 Euro), das sind lediglich 7.300 Dollar mehr als für das kleine Golf-Gefährt fällig werden.
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