Rudolf Huber (vm) - 19. Februar 2015, 08:50 Uhr SPECIALS
Autosalon Genf: Die Neuheiten von Kia bis Peugeot Teil 2
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Kia hat den Kleinstwagen Picanto geliftet, von innen wie außen aufgefrischt und ein wenig neue Technik reingepackt. Der überarbeitete 1,0-Liter-Benziner erfüllt jetzt die Abgas-Norm Euro 6. Zu den Händlern kommt er Ende März. Außerdem macht bei den Koreanern eine Studie namens "Sportspace" auf sich aufmerksam, die Kia als neues Gran Turismo-Angebot in der Oberen Mittelklasse deklariert: so selbstbewusst und knackig wird bestimmt der künftige Optima Kombi ausschauen.
Land Rover
Land Rover steht mit seinem aufgefrischten und erneuerten Portfolio - zuletzt stieß der Discovery Sport zur "Landie"-Flotte - gut da und kann sich in Genf auf Feinarbeiten konzentrieren - und zwar in Form des rundum aktualisierten SUV Range Rover Evoque.
Lexus
Sportlich startet die feine Toyota-Tochter Lexus ins europäische Messejahr. Mit dem GS F zeigt sie das jüngste Mitglied der F-Performance Baureihe. Die viertürige Limousine soll beeindruckende Fahrleistungen und perfekte Handling-Eigenschaften bieten. Verantwortlich dafür sind unter anderem der 5,0-Liter-V8-Saugmotor mit 348 kW/473 PS und 527 Nm maximalem Drehmoment und ein neuartiges "Torque Vectoring"-Differential für optimale Traktion. Mit der "LF-SA" genannten Studie will Lexus antesten, was das Publikum von einem neuen Design-Ansatz der Marke hält.
Mazda
In Genf steht die Europapremiere des neuen SUV Mazda CX-3 im Mittelpunkt des Geschehens - und der ist nur eines von fünf neuen Modellen, die Mazda innerhalb der kommenden sieben Monate aufbieten wird. Neben dem Crossover-Novizen präsentieren die Japaner den neuen Kleinwagen Mazda2, die Neuauflage der Roadster-Legende MX-5 sowie die überarbeiteten Varianten des SUV CX-5 und der Mittelklasse-Limousine Mazda6.
McLaren
Mit über 900 PS starken Hybrid-Modellen haben Porsche, Ferrari und McLaren die Messlatte für Supersportwagen ein Stück höher gelegt. Dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist, zeigt McLaren mit der rund 1 000 PS starken Rennstrecken-Variante P1 GTR. Nach tausenden Testkilometern zeigen die Briten nun auf dem Genfer Autosalon die endgültige Version des Renners. Dessen Verbreitung ist allerdings streng limitiert: Kaufen dürfen ihn nur Kunden, die schon im Besitz einer P1-Straßenversion sind.
Mercedes:
Highlight bei Mercedes: die neue Chauffeurs-Limousine Mercedes-Maybach S 600 Pullman mit 6,50 Metern Länge und Preisen ab 500 000 Euro. Damit wollen die Schwaben die Mitbewerber von Rolls-Royce und Bentley in Sachen feinste denkbare Fortbewegung überholen. Europapremiere feiert auch die Über-S-Klasse Mercedes-Maybach S 600 mit 5,45 Metern Länge und einem 6,0-Liter-V12-Biturbo-Triebwerk mit 390 kW/530 PS und 830 Nm maximalem Drehmoment. Außerdem im Fokus: die Geschwister CLA Shooting Brake und CLA 45 AMG Shooting Brake, der Kundensport-Rennwagen Mercedes-AMG GT3. Und nicht zu vergessen: Das GLE Coupé im Stil des erfolgreichen BMW X6 wird erstmals in Europa gezeigt.
Mitsubishi
Der neue L200 feiert auf dem Mitsubishi-Stand Premiere. Die inzwischen fünfte Auflage des Pick-up-Klassikers soll die praktischen Talente seiner Vorgänger übertreffen und mehr Komfort bieten. Angetrieben wird er von einem neu entwickelten 2,4-Liter-"Clean Diesel"-Triebwerk mit 113 kW/154 PS oder 133 kW/181 PS. Ebenfalls zu sehen ist ein Blick in die Zukunft der kompakten SUV-Baureihe ASX. Die Studie mit der nächsten Generation der 2WD-Plug-in Hybridtechnologie und Hochleistungs-Elektroantrieb soll als Absichtserklärung zur zukünftigen Technik- und Designausrichtung der Marke verstanden werden.
nanoFlowcell
Ein Elektroauto mit 1 000 Kilometern Reichweite zeigt das Lichtensteiner Start-up-Unternehmen nanoFlowcell auf dem Genfer Salon. Das 2+2-sitzige Konzeptfahrzeug namens "Quantino" soll mit 200 km/h Spitze sportliche Fahrleistungen bieten. Die Besonderheit ist sein Niedervolt-Elektro-Antrieb in Kombination mit einer Nassbatterie.
Opel
Opel feiert zwei Weltpremieren: Zunächst steht "Karl" als neues Einstiegsmodell der Marke auf der Bühne. Der Fünftürer wird ab 9 500 Euro angeboten und soll "Auto-Einsteiger" anmachen. Für den Angetrieb sorgt 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 55 kW/75 PS. Den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch geben die Rüsselsheimer mit 4,3 Liter Benzin an, der CO2-Ausstoß liegt bei 99 Gramm pro Kilometer. Zweiter Premierendarsteller ist der Corsa OPC. Die sportliche Kleinwagen hat einen 152 kW/207 PS starken Turbobenziner unter der Haube. Den Spurt von 0 bis 100 schafft er in 6,9 Sekunden, die Spitze liegt bei 230 km/h.
Peugeot
Nach drei Jahren Laufzeit hat Peugeot den 208 überarbeitet, optisch wie technisch. Sein Spardiesel 1.6 HDi soll 3,0 Liter Kraftstoff auf 100 km verbrauchen, das entspricht einer CO2-Emission von nur 79 g/km. Neben neuen 3D-LED-Heckleuchten und weiteren optischen Veränderungen haben einige Assistenzsysteme und ein Head-up-Display Einzug in den Kleinwagen gehalten.
Dieser Artikel aus der Kategorie SPECIALS wurde von Rudolf Huber (vm) am 19.02.2015, 08:50 Uhr veröffentlicht.
