der Redaktion - 22. August 2014, 12:18 Uhr MOTORSPORT
Porsche testet den 919 Hybrid in der Lausitz
Zur Vorbereitung auf den zweiten Saisonabschnitt der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) testete Porsche drei Tage den Le-Mans-Prototypen 919 Hybrid auf dem Eurospeedway Lausitz bei Dresden.
In der Lausitz herrschten diese Woche gute Testbedingungen. Die Strecke war trocken, bei Lufttemperaturen bis zu 20 Grad wehte ein zeitweise böiger Wind. Teamchef Andreas Seidl zog ein positives Fazit des Tests: ,,Wir arbeiten jetzt systematisch daran, die Performance des 919 Hybrid weiter zu verbessern. Das war im Vorfeld der 24 Stunden von Le Mans nicht möglich, weil wir uns da auf die Standfestigkeit konzentrieren mussten. Die Fahrzeugspezifikation war praktisch eingefroren. Trotzdem haben wir bei den ersten drei Rennen viel gelernt. Jetzt arbeiten wir diese Punkte ab. Wir haben hier in der Lausitz Verbesserungen in praktisch allen Bereichen erfolgreich testen können. Ein wichtiger Punkt war die Einführung unseres Aerodynamik-Updates. Die damit verbundene Erhöhung des Abtriebsniveaus soll uns helfen, die Rennperformance des 919 Hybrid für die anstehenden Läufe zu verbessern. Die Mannschaft hat sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung des Tests hervorragend gearbeitet, so dass wir unser Programm wie geplant absolvieren konnten. Wir sind mit dem Test sehr zufrieden."
Anfang September rückt der Porsche 919 Hybrid noch ein weiteres Mal zum Test aus, am 20. September findet in Austin (Texas, USA) dann der vierte von insgesamt acht WM-Läufen statt. Die weiteren vier Sechs-Stunden-Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft werden in Fuji (Japan, 12. Oktober), Shanghai (China, 2. November) und São Paulo (Brasilien, 30. November) ausgetragen. (ampnet/jri)
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