der Redaktion - 15. Juni 2014, 11:25 Uhr MOTORSPORT
Laurient Aiello - Comeback im Porsche
,,Es hat riesig Spaß gemacht, so viele Autos zu überholen.
Laurent Aiello bestritt den Porsche Le Mans Cup, das am Sonnabendvormittag ausgetragene Gemeinschaftsrennen der Porsche Carrera Cups Frankreich und Großbritannien, am Steuer eines Porsche 911 GT3 Cup. Unterstützt wurde er bei seinem viel beachteten Gaststart von Porsche-Urgestein Roland Kussmaul, der schon 1998 sein Renningenieur war. Auf dem 13,269 Kilometer langen Circuit des 24 Heures hat der DTM-Champion von 2002 eindrucksvoll bewiesen, dass er auch Jahre nach seinem Rücktritt noch nichts verlernt hat: Vom 14. Startplatz losgefahren, lieferte er sich spannende Positionskämpfe mit den Markenpokalspezialisten und beendete seine sehenswerte Aufholjagd auf dem vierten Platz.
,,Da waren einige tolle Zweikämpfe dabei. Die Jungs sind richtig schnell, aber ich glaube, ich habe mich ganz gut geschlagen. Ich danke Porsche für diese tolle Gelegenheit", sagte Laurent Aiello. ,,Immer wenn ich in Le Mans bin, werden Erinnerungen wach an 1998 und meinen Sieg mit Porsche. Es war damals mein erster Start in Le Mans. Auch deshalb wird der Sieg unvergesslich bleiben." Schon die erste Begegnung mit dem Porsche 911 GT3 Cup in Le Mans war ein ganz besonderes Déja-vu: Das Auto war im selben Design beklebt wie der siegreiche 911 GT1 von 1998 und trug wie damals die Startnummer 26.
Das Rennen gewann der britische Supercup-Pilot Ben Barker vor den Franzosen Tom Dillmann und Lonni Martins. (ampnet/Sm)
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